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http://www.studon.uni-erlangen.de/studon/repository.php?ref_id=569389&cmd=sendfile&rep_frame=1
mkarg
Member since Oct 2012
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Subject: Hiwi gesucht für '3D-Printing' von Metallen mit Lasern
Hiwi gesucht für den Bereich Additive Fertigung
am Lehrstuhl für Photonische Technologien

Das Laserstrahlschmelzen (LSS) von Metallen im Pulverbett entstammt den als ‚Rapid Prototyping‘ oder ‚3D-Printing‘ bekannt gewordenen Schichtbauverfahren: gefertigt wird direkt aus 3D-CAD-Daten. Beim LSS  verschmilzt man im Bauteilquerschnitt Metallpulver (20-40 µm dünne Pulverschichten) und das darunter liegende Material mit einem Laser hoher Intensität (1*10^8 Watt / cm^2). Ungenutztes Pulver wird wiederverwendet, es handelt sich also um ein sehr werkstoffeffizientes Produktionsverfahren, im Gegensatz etwa zu Fräsen. LSS ermöglicht Geometrien, die anders nicht herstellbar sind bei extrem kurzen Prozessketten, die völlig neue Geschäftsmodelle erlauben. Bestehende industrielle Anwendungsfelder sind Werkzeugbau (Conformal Cooling), Luft- und Raumfahrt (Funktionsintegration, Topologieoptimierung) sowie Dental- und Medizintechnik (Mass Customization).

Wegen der hohen Investitionskosten für Hardware (einige hundert k€), Pulvermaterial und den notwendigen Vorkehrungen für den sicheren Umgang mit Lasern und Metallpulvern eignet sich LSS weniger zum Gebrauch durch den Endanwender - im Gegensatz zu generativen Technologien wie z. B. Fused Deposition Modelling (TM) die auch in Form von Do-it-yourself Baukasten-Geräten (RepRap u.ä.) erhältlich sind. Dafür lassen sich mittels LSS metallische Bauteile herstellen mit Eigenschaften, wie sie auch bei konventioneller Fertigung erreicht werden. Derzeit praktisch verarbeitete Materialien sind Stähle, Aluminium, Gold, Nickelbasislegierungen, Kobalt-Chrom, Bronze und Titan. In der Gruppe "Additive Fertigung" am  Lehrstuhl für Photonische Technologien forschen wir an neuen und modifizierten Pulverwerkstoffen sowie der lokalen 3D-Variation des metallischen Gefüges im LSS durch Variation der Prozessparameter.

Mögliche Aufgaben für einen Hiwi wären:

- Durchführung von Experimente an LSS-Anlage
- Modifikationen an LSS-Anlage und Versuchsaufbauten
- Wärmebehandlungen von Metallen
- mechanische Nachbearbeitung von Bauteilen
- Metallographie von Proben
- Mischung und Analyse von Metallpulvern
- Recherchen und Dokumenterstellung
- Anderes, je nach Bedarf und Können

Bei Interesse bitte melden bei:

michael.karg@lpt.uni-erlangen.de

Ein PDF mit der Ausschreibung findet sich auch im StudOn:

http://www.studon.uni-erlangen.de/studon/reposit…?ref_id…
mkarg
Member since Oct 2012
2 posts
Die ausgeschriebenen Hiwi-Stellen sind fürs Erste besetzt, Initiativbewerbungen sind aber prinzipiell immer willkommen.
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